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Allgemeine Hinweise zum Stand Up Paddling im Chiemgau

von Carola
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Die aus Polynesien stammende Kombination aus Wellenreiten und Kanufahren hat längst unsere Breitengrade erreicht. Der Chiemgau mit seinen zahlreichen Gewässern, allen voran dem Chiemsee, ist das ideale Stand Up Paddling (SUP) Revier. Das Stehpaddeln trainiert den ganzen Körper und ist relativ schnell erlernbar. Zudem kann man diesen Sport wunderbar gemeinsam betreiben. Und das lautlose Gleiten durchs Wasser hat eine überaus meditative Komponente.

 

Naturverträglichkeit und Sicherheit sind grundlegende Voraussetzungen, um diesen Sport zu betreiben. Deshalb beachte bitte die folgenden Hinweise:

 

  • Der Chiemsee ist Landschaftsschutzgebiet, weshalb die Schilfzonen im Uferbereich nicht befahren werden dürfen. Insbesondere das Befahren der durch weiße Bojen markierten Naturschutzzonen ist verboten.

 

  • Der Abfluss des Chiemsees, die Alz, ist generell erst ab 1. Juli befahrbar.

 

  • Vor der geplanten Tour sollten Wetterbericht und Wasserstand überprüft werden. Den Wind in Stärke und Richtung sollte man besonders beachten. Zunächst eine willkommene Unterstützung, kann der Gegenwind auf dem Rückweg sehr unangenehm werden. Auch die dann unruhige Wasseroberfläche erschwert das Vorankommen zusätzlich.

 

  • Speziell der Chiemsee mit seiner großen Wasserfläche darf auf keinen Fall unterschätzt werden, insbesondere dann, wenn man sich weiter vom Ufer entfernt. Hier kann beträchtlicher Wellengang auftreten. Aber auch die weiteren, genannten Seen können ihre Tücken haben. Auf jeden Fall eine Fangleine (Leash) benutzen, damit man bei einem Sturz nicht vom Board (=Rettungsinsel) getrennt wird. Gerade bei Wind geht das schneller als gedacht.

 

  • Unbedingt auf die Sturmwarn-Lichtsignale achten.

 

  • Auf Schwimmer Rücksicht nehmen, motorisierte Schiffe haben Vorfahrt. Große bzw. schnelle Schiffe oder Boote können sehr unangenehme Wellen verursachen – dann am besten auf das SUP-Board knien.

 

  • Auf Sonnenschutz, Windschutz und ausreichend zu trinken achten.

 

  • Ein wasserdicht verpacktes Handy, Bargeld und Ersatzkleidung können sehr gute Dienste leisten.

 

  • Wer nicht gut schwimmen kann, sollte kein SUP-Board benutzen. Eine Schwimmweste kann auch einem guten Schwimmer das Leben retten.

 

  • Angelhaken an Schwimmern im Wasser und SUP-Boards vertragen sich nicht besonders. Daher sollte man, gleich einem Fisch, jeglichem Fischfangzubehör aus dem Weg paddeln.

 

Wenn man diese Dinge beherzigt, steht dem Stehpaddel-Genuss nichts mehr im Wege.

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